Interview mit Schwester Irene

Von Lisa-Maria und der AG Presse

Am 10.02.2009 fuhren wir, die AG Presse mit Herrn Müller und Frau Burck zum Crescentiakloster. Dort hatten wir ein Treffen mit Schwester Irene. Sie erzählte uns von dem Krieg in Bosnien und von der Schule, für die wir vor Weihnachten Spenden gesammelt haben. Die Menschen führten dort vier Jahre lang Krieg. Ein Babyheim wurde als erstes zerstört. An Straßenkreuzungen wurden viele Menschen getötet. Die Kinder konnten während dieser schlimmen Zeit nicht zur Schule gehen. Flugzeuge streuten Minen. Diese sehen aus wie Schmetterlinge. Wenn man auf solche Minen tritt, wird das Bein abgerissen oder kann sogar sterben. Wenn man sie mit der Hand anfasst wird der Arm abgerissen. Schwester Irene zeigte uns auch noch Fotos von zerstörten Häusern. Als der Krieg vorbei war, konnten die Kinder wieder zur Schule gehen. Sie müssen um 7.30 Uhr in der Schule sein. Da die Kinder zuhause nichts zu essen haben, bekommen sie vor dem Unterricht geschmierte Semmeln. Manchmal sind die Kinder so arm, dass einer ihrer größten Wünsche ist,  eine Tafel Schokolade zum Geburtstag zu bekommen.