Besuch im Bauernhofmuseum Illerbeuren

Zusammen mit der Klasse 3a und unseren Lehrerinnen Frau Goller und Frau Demel fuhren wir am 11.06.08 mit dem Bus ins Bauernhofmuseum nach Illerbeuren.

Dort mussten wir uns in der Arbeitsgruppe, zu der wir in der Schule bereits eingeteilt worden waren, zusammenfinden. Frau Demel war für die „Brotbackkinder“, Frau Goller für die „Wäschewaschkinder“ verantwortlich. Von diesem Projekt „Wäschwaschen wie zu Großmutters Zeiten“ will ich jetzt berichten.

Zuerst mussten wir Kernseife zu kleinen Flocken reiben und unsere mitgebrachten Wäschestücke nach Farben (hell, dunkel, bunt) sortieren. Anschließend wurden sie in einer Wasserschüssel mit einem Aschesäckchen und ein wenig Seife eingeweicht und mit einem Wäschestampfer bearbeitet. Danach wurde die Wäsche ausgewrungen. Jetzt schleppten wir eimerweise Wasser und schütteten es in einen großen Waschkessel. Unsere Betreuerin schürte nun das Feuer an. Bis das Wasser kochte, durften wir uns bei einer kleinen Pause stärken. Danach ging es ans richtige Waschen: Wir schütteten einen Eimer kochendes Wasser und zwei Eimer kaltes Wasser in eine große Blechwanne, gaben  die Wäsche dazu und stampften sie nochmals mit dem Stampfer. Schließlich schütteten wir das alte Wasser in die Wiese, füllten die Wanne frisch und begannen die Wäsche am Waschbrett zu reiben. Nach diesem Vorgang wurde die Wäsche ausgewrungen. Der nächste Arbeitsgang bestand darin, die Kleidungsstücke noch einmal genau zu untersuchen und noch vorhandene Flecken mit Kernseife und einer Bürste zu behandeln. Als nächstes legten wir die Wäscheteile zusammen und schlugen sie immer wieder auf ein Holzbrett: schlagen – zusammenlegen – schlagen – wieder zusammenlegen. Nun wurden die Wäscheteile gesammelt und in einen Korb gelegt. Anschließend erklärte uns unsere Betreuerin den nächsten Arbeitsschritt: Wäsche in klarem Wasser ausspülen und auswringen. Dieser Vorgang wurde zweimal wiederholt. Zum Schluss durften wir die saubere Wäsche mit Wäscheklammern an eine Leine hängen.

 Nach dieser teilweise sehr anstrengenden und langen Arbeit bekamen wir eine Führung durch ein paar alte Bauernhäuser. Dort erfuhren wir viel über das Leben der Menschen um 1930. Auch interessante Arbeitsgeräte wie zum Beispiel eine Bügelpresse mit Walzen zeigte man uns.

Lustig wurde es, als wir uns im Heu austoben durften. Zum Abschluss des erlebnisreichen Tages wanderten wir zum „Schiefen Haus“, wir uns ein Eis kaufen und an der Kegelbahn vergnügen konnten.

Am Ausgang des großen Museumsgeländes trafen wir wieder auf die „Brotbackkinder“ und fuhren fröhlich nach Hause.

Fabian Jüngling, Klasse 3d

Am Mittwoch, den 11. Juni 2008 fuhren die Klassen 3a und 3d mit dem Bus ins Bauernhofmuseum nach Illerbeuren. Dort angekommen teilten sich beide Klassen in ihre Projekte „Brotbacken früher und heute“ und „Wäschewaschen“. Ich berichte über das Projekt „Brotbacken“.

Nachdem wir uns den schon vorgeheizten Steinofen anschauen durften, zogen wir uns unsere mitgebrachten Schürzen an. Zuerst mahlten und wogen wir verschiedenes Mehl und schütteten dies in eine große Schüssel. Dazu kamen Hefe, warmes Wasser, Salz und Zucker. Nach dem Vermischen und Kneten der Zutaten hatten wir Zeit zum Spielen und uns umzusehen. Denn der Teig musste gehen.

Wir konnten uns einen alten Kornspeicher, ein Silo, einen Kuhstall und andere Sachen von früher anschauen.

Danach ging es wieder ans Backen. Es bekam jeder 500 Gramm Teig, knetete diesen kurz durch, formte ihn und bestreute ihn mit Sesam, Kümmel oder Leinsamen. Dann schoben wir das Brot in den Ofen.

Nun hatten wir wieder Zeit für uns.

Als das Brot fertig war, holte jeder sein Brot mit einem Holzschieber aus dem Ofen und durfte es mitnehmen.

Geschrieben von Daniel K., Klasse 3d

Als Schulausflug waren wir im Bauernhofmuseum Illerbeuren. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine ging zum Wäschewaschen, die andere zum Brotbacken. Ich war beim Brotbacken.

Zuerst lasen wir die Zutaten vor. Roggen und Weizenmehl wurden in einer Schüssel vermischt. In die Mitte von diesem wird ein mit Zucker und Hefe gefülltes Loch gemacht. Außen an den Rand kam Salz und Brotgewürz. Etwas warmes Wasser kam in die Mitte und dann wurde von innen nach außen gerührt und immer wieder kam etwas Wasser dazu. Anschließend wurde der Teig aufgeteilt, geknetet und zu einem Batzen geformt und musste nun ruhen.

Nach der Ruhezeit wurde er aufgeteilt, geknetet, geformt, verziert und in den Backofen geschoben.

Während der Backzeit haben wir das Museum besichtigt. Dort gibt es Tiere und alte Häuser.

Das fertige Brot durften wir mit nach Hause nehmen.

Johannes W., Klasse 3d